Kann man lernen, positiv und motiviert zu sein?

In letzter Zeit wurde ich oft gefragt, wie ich es schaffe so „positiv“ zu sein oder wo ich meine Motivation her nehme. Ich wusste nicht gleich, was ich darauf antworten soll, weil ich nicht sicher war, ob es hierfür ein Rezept gibt. Aber ich denke, dass es durchaus einige Faktoren gibt, die mich zu dem optimistischen, motivierten Menschen machen, der ich bin. Und die teile ich jetzt einfach mal mit euch.

Bewegung

Das musste jetzt natürlich kommen. Bewegung. Ich bin mir ganz sicher, dass meine gute Laune und mein Optimismus von den Glückshormonen kommen, die der regelmäßige Sport ausschüttet. Sich körperlich zu verausgaben und dadurch neue Energie zu gewinnen gibt mir immer ein wahnsinniges Gefühl der Lebensfreude. Ganz besonders viel Wirkung hat hier das Training im Team gemeinsam mit Menschen, die dich pushen und dir Bestätigung geben. Gute Laune nach dem Sport ist einfach kaum vermeidbar!

Natur

Ein Spaziergang im Park bei Sonnenuntergang, ein Tag am See, eine Wanderung auf einen Gipfel mit atemberaubendem Ausblick, ein Lauf durch den verschneiten Wald, ein Spaziergang am Strand mit Sand unter den Füßen und dem Wellenrauschen im Ohr. All das löst in mir eine tiefe Dankbarkeit aus, am Leben zu sein. Dabei muss ich immer an meinen Papa denken, wie er beim Joggen mitten auf dem Waldweg stehen bleibt, sich zu mir umdreht, die Arme in die Luft reißt und mir zuruft: „Schau dir das an, ist das nicht wunderschön? Riechst du das? Riech mal, wie die Bäume duften – ist das nicht toll?“

Diese Minuten, Stunden und Tage in der Natur tanken nicht nur meinen Vitamin-D-Haushalt, sondern auch immer wieder meinen Motivations- und Gute-Laune-Akku auf. Und wenn ich merke, dass er leer wird, muss ich einfach mal wieder in die Berge fahren, oder ans Meer.

Erfüllung

Vielleicht ist es der größte Fehler unserer heutigen Gesellschaft: Wir müssen um jeden Preis Erfüllung finden, um im Leben glücklich zu werden. Erfüllung im Beruf und im Privatleben. Am Besten einen Job finden, der „glücklich macht“ und so weiter. Das kann ziemlich viel Druck auslösen und zu einem Problem werden, denn Arbeit ist eben nicht immer erfüllend.

Aber ich bin überzeugt, dass der Mensch etwas (er)schaffen muss, um sich erfüllt und eben glücklich zu fühlen. Er muss etwas finden, dass sein Herz zum glühen bringt, damit er sich lebendig fühlt. Das kann, muss aber nicht die berufliche Laufbahn sein. Ich bin überzeugt, dass es völlig egal ist, ob man seine Erfüllung im Sport, im Handwerken, in der Kindererziehung, in Tieren, im Reisen, Motorradfahren, Nähen, Fußball, Klettern oder Malen findet. Aber ohne das Gefühl, etwas im Leben zu bewegen wird man sich wohl nicht „selbst finden“ und nicht richtig glücklich werden können.

Dankbarkeit

Hin und wieder muss man innehalten und sich darüber klar werden, was man hat. Ausblenden, was einem im Leben fehlt und sich über jedes kleine Detail, das perfekt ist, freuen. Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück und das ist nicht einfach so ein Spruch. Wenn du dich wie ein Kind über die Dinge freuen kannst, wirst du auch unbeschwert leben wie eins.

KAPUTTLACHEN MIT FREUNDEN UND FAMILIE, LIEBLINGSMUSIK HÖREN, GUTES ESSEN GENIESSEN, AN DIE FRISCHE LUFT GEHEN, SONNE TANKEN, HOBByS PFLEGEN, TIERE STREICHELN, EINFACH MAL TANZEN.

Ein letzter Tipp

Und jetzt mein letzter Tipp für schwere Tage. Denn natürlich habe auch ich Tage an denen ich traurig oder schlecht gelaunt und unzufrieden bin. Was in vielen Fällen dagegen hilft, ist ein Treffen mit Freunden, ein Training an der frischen Luft, ein leckeres Essen oder eine Shopping Tour.

Aber wenn man mit schlechter Laune aufsteht, zur Arbeit muss und so gar keinen Bock hat, dann hat man nur eine Möglichkeit. Mutig in den Spiegel schauen, die Mundwinkel anheben und einfach so lange dumm grinsen, bis man lachen muss und automatisch ein bisschen besser gelaunt ist. 😉

Positive Einstellung führt zu mehr Motivation

Es ist ein Teufelskreis. Wer regelmäßig positive Energie tankt, schafft es im Leben mehr zu bewegen. Und wer im Leben etwas bewegt, gewinnt wieder positive Energie. Wenn du also gerade in einem Tief sitzt, musst du dich trauen, den ersten Schritt zu machen – raus aus den Wolken und rein in die Sonne. Es kann ja nur in eine Richtung gehen, nämlich vorwärts. Mach was und fühle was danach kommt: Stolz, Bestätigung, Glücksgefühle, Selbstvertrauen, gute Laune.

Ach ja und Sex macht natürlich auch gute Laune. Jetzt hab ich´s gesagt. Wäre ja ziemlich verlogen das hier einfach raus zu lassen. Zum Glück darf man sowas heutzutage aussprechen bzw. schreiben. Hahaha


Und jetzt seid ihr dran, was macht euch gute Laune und was motiviert euch? 🙂

Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen.

Eure Mirjam aka. happyface 🙂

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Redaktion Fitnessblog.de / 24 / B.A. Medienwissenschaft / Online Marketing @ machen.de Medien und Marketing GmbH / FITNESS is my lifestyle! ❤

2 KOMMENTARE

  1. Schöner Artikel! 🙂

    Positives Denken oder generell das ganze Mindset ist so enorm wichtig für viele Lebensbereiche! Ich kann wärmstens empfehlen sich in Sachen Persönlichkeitsentwicklung zu bilden, sei es in Form von Büchern, Seminaren etc. Mir persönlich haben Bücher dabei sehr geholfen meine Einstellung zu ändern und somit insgesamt zufriedener mit mir und meinem Leben zu sein und dadurch auch eine positivere Einstellung zu haben.

    Grüße Simon

    • Dankeschön 🙂

      Ja da hast du Recht!

      Lesen ist auf jeden Fall gut, müssen finde ich nicht mal unbedingt Ratgeberbücher sein, gibt auch viele tolle Romane die einem viel „beibringen“ 🙂
      Eins meiner liebsten ist zB. Siddharta von Hermann Hesse.
      Hast du einen Buchtipp? :))

      Liebe Grüße

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