Das Ding mit der Belohnung

Wenn ich im Fitness bin, sitze ich ja oft auf diesen festgeschraubten Fahrrädern. Was ich schade finde. Würden die sich fortbewegen, hätte das einen Belohnungseffekt. Siehst mal was anderes. Und um Belohnung geht es ja eigentlich immer. Mache ich daheim die Wäsche, will ich danach ein Hanuta. Und das geht ja dann auch auf. Ich leg das Hanuta schon mal raus und hab es stets im Blick, während ich falte und einräume. Ist alles weg, schmeckt’s umso leckerer.

Was ich deshalb auch glaube: Alle in der Gruppe ziehen an einem Strang. Jeder erzeugt Strom beim Treten. Und der Strom fließ unterirdisch – in die Küche. So muss es sein! Der Seniorchef vom Fitness sitzt sicher irgendwo in einer Schaltzentrale (vielleicht im VW-Bus vor dem Laden) und prüft, wie viele Watt jeder da so einspeist. Und schreibt das dann auf. In seine Akten.

In etwa so…

Die Mimi: wie ein Kraftwerk. Der Ehrlicher: schon wieder nicht der Rede wert.

Bin ich zu langsam, reicht die Zeit nicht? Andere Teilnehmer bekommen schließlich nach ihrer Schicht ein mit Käse überbackenes Baguette im Food-and-Beverages-Court.

Ich muss länger fahren!

Ich denk schon wieder zu viel. Machen! Sonst gibt es eh keine Belohnung.

Ich meld mich später.

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Ich bin Marcus. Beruflich habe ich viel mit Sport zu tun. Ich weiß, das sieht man mir nicht an. Mit der Motivation hapert es ab und an. Aber da bin ich wahrscheinlich nicht alleine, oder?

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